Vom Fest der Völker
Redebeitrag von Adrian Segessenmann
“Werte nationale Mitstreiter und Mitstreiterinnen!
Es freut mich sehr, heute hier in Altenburg, als Vertreter und Vorsitzender der Avalon-Gemeinschaft vor Euch sprechen zu dürfen.
Zuerst möchte ich mich kurz bei Euch vorstellen. Mein Name ist Adrian Segessenmann, ich bin 29 Jahre alt und komme aus der Schweiz, genauer: aus dem Kanton Bern. Ich bin Vorsitzender und langjähriges Mitglied der Avalon-Gemeinschaft. Weiter bin ich in diversen Freien Kameradschaften aktiv und unterstütze auch national- politische Anliegen und Aktionen.
Wer und was ist die Avalon-Gemeinschaft?
Die Avalon-Gemeinschaft wurde im Jahr 1990 von dem ehemaligen „Wiking-Jugend Schweiz“-Führer, Roger Wüthrich, ins Leben gerufen. Also vor 18 Jahren. Die Avalon-Gemeinschaft wurde zum Sinn und Zweck gegründet, zeitgeschichtliche und aktuelle Themen zu aufzugreifen, aber auch um Brauchtum und Kultur zu pflegen.
Im Vordergrund standen dabei immer die traditionellen Feiern wie Ostarafeier, Sommersonnwende, Erntedank- und Julfeier. Zwischen diesen Anlässen wurden Vorträge, Seminare, Ausflüge und Besichtigungen von Museen organisiert.
Im Laufe der Zeit entwickelten sich die Avalon-Gemeinschaft und ihr Umfeld immer weiter.
Die Avalon-Gemeinschaft konnte einige Schweizer Freiwillige, die in der Waffen-SS gedient hatten, für sich begeistern. Diese gestandenen Männer waren über eine sehr lange Zeit gern gesehene Mitstreiter und Gäste bei uns, bis sie alle in den letzten Jahren zur grossen Armee abberufen wurden.
Die Avalon-Gemeinschaft konnte immer wieder auf bekannte Leute aus dem Ausland, die bei uns als Gast oder sogar als Referenten auftraten, verweisen. So waren es Persönlichkeiten, wie der Brigadeführer Otto Kumm, Franz Schönhuber und Pierre Krebs, um nur einige unserer prominenten Gäste zu nennen. Im letzten Jahr, im Frühling, hatten wir den Oberst der Luftwaffe a.D. Hajo Herman als Referent zu Gast. Dieser Anlass wurde mit fast 100 Besuchern als hervorragend verbucht.
Im Jahr 2003 hatte ich dann die Ehre, den Vorsitz der Avalon-Gemeinschaft zu übernehmen. Der ehemalige Leiter der Avalon-Gemeinschaft, Roger Wüthrich, wollte die Leitung an Jüngere übergeben, damit sich das ganze nicht festfahren würde. Ich übernahm diese Aufgabe mit grosser Freude.
Natürlich ist Roger Wüthrich heute noch ein begeisterter Anhänger und Mitstreiter von uns.
Heute kann die Avalon-Gemeinschaft auf eine gute und interessante Struktur zurückgreifen. Dies auch Dank der Mithilfe zahlreicher Mitglieder.
Ich wollte Euch mit diesen Ausführungen einen kurzen Einblick in die Avalon-Gemeinschaft gewähren. Wer mehr über uns wissen will, der kann sich gerne noch mit mir in einem persönlichen Gespräch unterhalten. Ich habe heute genügend Zeit.
Es haben sich heute hier in Altenburg eine Anzahl von nationalen Kämpfern und Geister eingefunden. Wir alle hier, egal aus welchem Land oder welcher Gegend wir kommen, haben eine Weltanschauung und eine politisch-nationale Idee. Durch das „Fest der Völker“ soll den Aussenstehenden, die nicht zu unserer Bewegung gehören, gezeigt werden, dass wir es ernst meinen mit unserem Kampf für die Erhaltung unserer Völker und Kulturen.
Aber wie ernst ist es uns denn wirklich? Haben wir alle noch genügend Kraft, diesen Kampf noch über Jahrzehnte hinweg weiterzuführen, oder sogar noch länger?! Werden sich einige von uns mit der Zeit in die Reihen der „Ich-“ und „Vorwärts- Gesellschaft“ einreihen? Fragen über Fragen!
Habe ich etwa resigniert, oder bin ich kampfesmüde geworden? Oder will ich mit diesen Aussagen nur provozieren? Nein, weder das Eine noch das Andere! Ich stelle mir einfach nur immer wieder die Frage, wie es denn mit unserer Bewegung eigentlich weitergehen soll! Diese Frage hat sich hier wohl auch schon manch einer gestellt. Davon bin ich fest überzeugt.
Es werden immer wieder Großveranstaltungen, wie hier und heute das Fest der Völker, oder Demonstrationen organisiert. Die Bevölkerung wird im Vorfeld dazu aufgefordert, an diesen Veranstaltungen teilzunehmen. Doch wie gross ist die Teilnahme an solchen Veranstaltungen jeweils, oder wie werden diese von Aussenstehenden wahrgenommen? Viele von uns denken sich dabei oft, dass das Volk noch nicht soweit sei, oder es einfach nicht interessiert wäre an dem, was da draussen geschieht. Es mag sein, dass viele aus der Bevölkerung einfach nur blind, desinteressiert, zu faul oder einfach nur zu feige sind. Kann es aber nicht auch sein, dass unsere Aktionen nicht immer die gezielte Wirkung haben? Viele Aktionen, die von unserer Seite her geplant und durchgeführt werden, erscheinen in meinen Augen oft ein wenig hilflos.
Da wird mittlerweile gegen jeden und alles demonstriert, um sich krampfhaft Gehör in der Öffentlichkeit zu verschaffen. Mit wilden Plakat- und Aufkleber-Aktionen werden Hauswände und Mauern tapeziert. Solche „Unternehmen“ stossen bei der Bevölkerung mehr auf Unmut und Kopfschütteln, als auf Unterstützung und Zugeständnisse.
Ja, manch einer mag sich jetzt dabei denken: „Egal ob schlechte oder gute Werbung, Werbung ist Werbung!“ Dieser Spruch mag vielleicht auf einige Dinge zutreffend sein. Aber wenn dabei ständig negative Werbung rauskommt, ist das auf die Dauer keinesfalls produktiv geschweige denn förderlich für unsere Sache!
Ein weiterer Kritikpunkt, den ich hier anbringen möchte, ist dieser:
Es fehlt in unseren Reihen einfach auch an Führungspersönlichkeiten und Personen, die für ihre Kameraden und das Handeln der Gruppe Verantwortung übernehmen können. Meist geraten Kameradschaften oder Parteien ausser Kontrolle, weil die Führung schlecht gewählt ist, und dieser das ganze einfach über den Kopf wächst, weil sie mit der Arbeit und den Anforderungen, die an sie gestellt werden, völlig überfordert ist.
Mit sogenannten Kameradschafts- oder Parteiführer, die „selbstverliebt“ sind, oder Übernamen wie „Kapitän Schlagseite“ tragen, weil sie jedes Wochenende vom Trinken kugelrund sind, ist einfach kein positives Ergebnis zu erwarten.
Das musste jetzt einfach mal gesagt werden!
Werte Anwesende!
Ich will hier niemanden belehren oder sagen, was er zu tun und zu lassen hat. Es wäre aber einmal an der Zeit, der Realität ins Auge zu blicken. Ich stelle einfach fest, dass in unserer Bewegung immer und immer wieder die gleichen Fehler gemacht werden. Da muss man sich dann nicht wundern, wenn es Leute gibt, die unserer Bewegung resigniert und frustriert den Rücken zuwenden.
Mir ist klar, den Kopf in den Sand zu stecken und auf die Ich- Bezogenheit zurück zugreifen hilft da niemandem, auch sich selbst nicht. Aber: Es muss einfach wieder härter und zuverlässiger an unserer Sache gearbeitet werden. Dann können wir auch wieder vernünftige Ergebnisse erzielen.
Wir sollten uns nicht unnötig mit Aktionen belasten und aufreiben, die für uns keine sichtbaren Ergebnisse bringen. Verwenden wir unsere Kräfte besser mit einfachen und bestimmten Aktionen, um unsere Zukunft und die unserer Kinder sicher zu stellen.
Für mich ist das Fest der Völker eine Veranstaltung, die in erster Linie dazu dienen sollte, Gedanken, Meinungen und Ideen auszutauschen. Es sollte auch dazu da sein, sich besser kennen zu lernen und Kontakte zu knüpfen. In meinen Augen sollte die musikalische Unterhaltung dabei eine nebensächliche Rolle spielen.
Klar, sie gehört ebenso dazu wie auch das gesellige Beisammensein. Wenn aber solche Gelegenheiten wie heute, wo sich so viele Nationale eingefunden haben, bieten, sollte man diese kurze Zeit sehr sinnvoll nutzen.
Zeigen wir denen da draussen, dass wir uns vom aktuellen Zeitgeist, der heute herrscht, nicht verführen und beirren lassen. Unser Zusammengehörigkeitsgefühl ist stark. Unsere Gemeinschaft hat nur dann eine Zukunft, wenn wir mit Verantwortung und Fleiss handeln!
Werte Anwesende, ich möchte meine Rede mit einem Zitat von Schiller beenden;
„So war’s immer, mein Freund, und so wird’s bleiben: die Ohnmacht hat die Regel für sich, aber die Kraft den Erfolg.“